Theatergruppe

Theatergruppe 2019/2020

Die Theatergruppe des TV stellt sich vor

Wir über uns!

Einiges zur Historie: Früher haben die oft sehr aufwändig inszenierten Theaterstücke immer wieder die Weihnachtsfeiern bereichert, später dann auch die Seniorennachmittage. Wegen der großen Nachfrage wurden dann vor mehr als 10 Jahren die öffentlichen Theaterabende eingeführt, welche sich sehr großer Beliebtheit erfreuen und oft schon recht früh ausverkauft sind. Die Vorbereitungen zum neuen Stück beginnen meist schon kurz nachdem diese Theaterabende vorüber sind getreu dem Motto „nach dem Stück ist vor dem Stück“. Denn schließlich ist es gar nicht so einfach zum einen alle Spieler unter einen Hut zu bringen, die Gruppe umfasst schließlich mindestens 10 Laienschauspieler, meist sogar mehr, und zum anderen ein Stück auszuwählen, welches dann auch beim Publikum gut ankommt. Wobei die Akteure mit letzterem in den letzten Jahren eigentlich nie Probleme hatten, oder?

Übrigens, die Theatergruppe ist keine eingeschworene Gemeinschaft, neue Mitspieler sind immer gerne willkommen. Vor allem was die jüngeren Rollen angeht besteht schon ein Bedarf. Wer also Lust hat mitzumachen, der kann ja einfach mit einem der Mitspieler Kontakt aufnehmen, alles weitere wird sich dann sicher finden.

/m.s.

Foto: "Neurosige Zeiten"  2019/2020

Sonntag, Januar 12, 2020

Eigentlich könnte alles so schön sein. In einer Wohngruppe der Psychiatrie Friedrichsfeld leben der zwangsneurotische Finanzbeamte Hans (Gerd Gohlke), der Soziophob Willi (Marcel Jarmuty), die sexsüchtige Hotelerbin Agnes Adolon (Viola Doll) und die Stalkerin Marianne (Karin Lutz), die unsterblich in den Volksmusikanten Hardi Hammer (Peter Manges) verliebt ist, mehr oder weniger friedlich zusammen. Wäre da nicht die ehrgeizige und strenge Psychiaterin Dr. Dr. Ilse Schanz (Natascha Siesz), die der Wohngemeinschaft das Leben schwer macht und zudem mit ihrer Auflösung droht. Doch das Unheil naht in Person von Cécile Adolon (Irmgard Kahle), der Mutter von Agnes, die ihre Tochter besuchen möchte und eigentlich annimmt, sie wohne in einer Villa mit Personal und eben nicht in einer WG in der Klapse.

Was also tun? Kurzerhand müssen die „Insassen“ zu „normalen“ Menschen umfunktioniert werden. Kompliziert wird die ganze Sache noch durch die Tupperberaterin Herta (Jutta Preißendörfer), die in der WG auftaucht und für die Mutter von Agnes gehalten wird. Willi schlägt sie nämlich versehentlich nieder und muss jetzt die vermeintliche Leiche vor Agnes verstecken. Die jedoch entdeckt die „Leiche“ und stellt fest, dass es gar nicht ihre Mutter ist. Schließlich taucht Cecile Adolon auf und schließt ihre Tochter herzlich in die Arme. Vor ihr wird die Leiche als schlafende Kosmetikerin ausgegeben und die WG-Mitbewohner als Hausangestellte. Als dann noch Beschäftigungstherapeut Rolf (Peter Großmann) zur  Bastelstunde bittet, spielen Agnes, Willi und Marianne ihm ein „Kasperle-Theater“ vor. Und dies alles, um auch vor ihm die Leiche zu verstecken.  Herta erwacht schließlich aus dem „Tiefschlaf“ und verteidigt sich mit dem Tupper-Raspel-Fix gegen die „Irren-Bande“. Am Ende ist sie froh, dieses Irrenhaus heil verlassen zu können. Und dann folgt der Auftritt von Hardi Hammer. Der „Odenwald Rock´n-Roller“ kommt mit einem Pressefotografen (Peter Großmann in einer Doppelrolle) um die Story „Hardi, eine Nacht bei seiner Stalkerin“ in der Bildzeitung zu vermarkten. Marianne, über den Besuch sichtlich überrascht, stellt am Ende fest, dass sie und Hardi doch nur „gute Freunde“ bleiben wollen.  Als sich dann noch herausstellt, dass die feine Dame Cécile, die in dem ganzen Durcheinander zwischenzeitlich sogar in einer Zwangsjacke steckte,  im Berliner Hotel  Adolon auch mit Hardi ein Verhältnis hatte und auch sonst „nichts anbrennen lies“, gesteht sie ihrer Tochter Agnes, dass auch sie sexsüchtig ist und gehofft hat, dass ihre Tochter nicht das gleiche Schicksal erleidet. Zum Schluss wendet sich natürlich alles zum Guten: Frau Dr. Dr. Schanz zieht ihre Anzeige zurück, Cecile und Agnes sind ein Herz und eine Seele und Hardi bietet der Wohngruppe an, gemeinsam in seine Finka nach Mallorca einzuziehen. Neben den Darstellern auf der Bühne waren am Erfolg des Dreiakters aus der Feder von Winnie Abel aber auch die Souffleuse Erika Kappes sowie die beiden Bühnentechniker Dieter Preißendörfer und Joachim Fritsch beteiligt. Ihnen allen galt der lang anhaltende Applaus des begeisterten Publikums nach jeder der insgesamt fünf Aufführungen.

Marion Schatz

 

Laienspieler des Turnvereins führen das Stück "Neurosige Zeiten" von Winnie Abel auf

Theatergruppe wagt sich an eine irre Komödie

 

Zu einer ersten Leseprobe traf sich die Theatergruppe des Turnvereins (TV) 1892 Friedrichsfeld im Archivraum auf dem Sportplatz. "Neurosige Zeiten" aus der Feder von Winnie Abel heißt das neue Stück. Die Theaterfreunde erwartet eine "irre" Komödie in drei Akten, bei der sicherlich kein Auge trocken bleiben wird. Nachfolgend ein kleiner Abriss zum Inhalt. Wie empfängt man Besuch in einer Irrenanstalt, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Irrenanstalt ist ? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon, Tochter einer reichen Hoteldynastie. Denn ihre Mutter meldet spontan Besuch an - nur dass diese davon ausgeht, Agnes residiere in einer Villa und nicht in der Klapse. Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Agnes skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie "ganz normale Menschen" zu wirken und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf. Eine mitreißende Komödie mit sympatisch-spleenigen Figuren, bei der sich der Zuschauer immer wieder fragt: "Wer ist hier eigentlich verrückt ? Und was heißt überhaupt normal?" Schon bei der ersten Leseprobe gab es viel zu Lachen und die Liebhaber des Laientheaters dürfen sich wieder auf einen kurzweiligen Abend freuen. Das altbewährte Darstellerteam mit Viola Doll, Karin Lutz, Irmgard Kahle, Jutta Preißendörfer, Natascha Siesz, Peter Großmann, Peter Manges, Marcel Jarmuty und Gerd Gohlke wird durch Souffleuse Erika Kappes komplettiert. Premiere ist bei der Weihnachtsfeier des Turnvereins am 21. Dezember 2019. Die weiteren öffentlichen Auftritte sind am 06. Januar 2020 (Seniorennachmittag) sowie am 10.,11., und 12 Januar 2020.

-ion

Der Kartenvorverkauf beginnt am 14. Dezember 2019 bei Schreibwaren Rudolph , Hirtenbrunnenstr. 2 in Mannheim-Friedrichsfeld  --   Die Karte kostet 9,00 €

Gego

 

Unsere letzten Theaterstücke

  2019/2020 - "Neurosige Zeiten" von Winnie Abel

  2018/2019 - "Wer kronk is, muss kerngsund soi" von Uschi Schilling

  2017/2018 - "Auf Amts-Wegen" von Heinz-Jürgen Köhler

  2016/2017 - "Tante Tilly´s Testament" von Jupp Holstein 

  2015/2016 - "Scheidung auf dem Bauernhof" von Erich Koch

  2014/2015 - "Verrückt wie Oma" von Erich Koch

  2013/2914 - "Suppenhenne sucht Traummann" von Erich Koch

  2012/2013 - "Die Gewaltkur" von Erich Koch

  2011/2012 - "Die Bürgermeisterwahl" von Erich Koch

  2010/2011 - "Alles nur Theater" von Erich Koch

  2009/2010 - "Alberto, der Rammler" von Siegfried Burger

  2008/2009 - "Dreistes Stück im Greisenglück" von Bernd Gombold

  2007/2008 - "Die Goldhochzeit" von A. und E. Döhmen

  2006/2007 - "Ach Du fröhliche" von Bernd Gombold

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Foto: "Wer kronk is, muss kerngsund soi"  2018/2019

 

"SO EIN KRANKENHAUS KANN ES NUR IN FRIEDRICHSFELD GEBEN "

Ein Krankenhauszimmer auf der Bühne - das hat es beim Turnverein 1892 Mannheim-Friedrichsfeld e.V. auch noch nicht gegeben. Das die örtliche Theatergruppe dahinter steckt, liegt da auf der Hand. Mit dem Stück "Wer kronk is, muss kerngsund soi" legen sie wieder insgesamt fünf Auftritte hin, die jedes Mal ein begeistertes und applaudierendes Publikum zurücklassen. Das Lustspiel in drei Aufzügen wurde frei nach Uschi Schilling einstudiert. Referenzen zu Friedrichsfeld dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Deshalb spielt das Stück auch nicht in der "Klinik am Südring", wie manche dies aus dem Privatfernsehen vielleicht kennen, sondern in der "Klinik am Straßburger Ring". Diese beheimatet nicht nur die Ärzte Prof. Dr. Kruber (Peter Manges) und Dr. Marc Keller (Gerd Gohlke), sondern auch die Putzfrau Olga (Karin Lutz), die beiden Krankenschwestern Lisa (Natascha Siesz) und Hildegard (Irmgard Kahle) und Sekretärin Ariane Berger (Viola Doll). Zusammen kümmern sie sich um die pflegebedürftigen Krankenhausgäste. Am meisten stechen dabei wohl der Neurotiker Manni (Peter Großmann) und der Hypochonder Werner (Marcel Jarmuty) heraus, die das Personal auf Trab halten. Jutta Preißendörfer übernimmt in diesem Jahr als Dame von der Krankenkasse eine kleinere, aber nicht minder humorvolle Rolle. Noch bei geschlossenem Vorhang ertönt das Intro der Schwarzwaldklinik, nur den Vorspann der Arztserie muss sich das Publikum selbst denken. Das Klinikleben am Straßburger Ring ist zwar nicht so langlebig, aber dennoch mindestens so humorvoll und abwechslungsreich wie das im Schwarzwald. So etwa verbünden sich die Damen des Krankenhauses, um den chauvinistischen Dr. Keller eins auszuwischen: Sie lassen eine alte, wunderschöne Geliebte aus Sizilien, Gina Mozarelli, in seinem Arztzimmer erscheinen. Dass Mozarelli aber tatsächlich die unattraktive Sekretärin ist, das ahnt Keller natürlich nicht. Für reichlich Tumult - und herzliche Lacher beim Publikum - sorgt auch die Putzfrau Olga, als sie Dr. Keller Viagra getarnt als blaue Smarties verabreicht. Die Frage "Könnte mir irgendwer mal sagen, wer heute noch normal ist?" , die sich der Professor am Ende des Stückes stellt, ist hier wohl mehr als angemessen. Und das Patient Manni zum Finale im Engelskostüm auf die Bühne tritt und aus dem Fenster springt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Mit dem Satz "Das ist auch ´ne scheiß Rolle dieses Jahr!", beendete Manni das Theaterstück, was lauten Applaus folgen lässt. "So ein Krankenhaus kann es nur in Friedrichsfeld geben", findet der erste Vorsitzende Dirk Kappes. "Wir sind mit gutem Grund stolz auf unsere Theatergruppe", fügt er noch hinzu. Um das Ganze zu ermöglichen, sind auch einige Hände hinter der Bühne vonnöten. Als Souffleuse hat Erika Kappes die Schauspieler wieder tatkräftig unterstützt. Für Licht und Ton waren Joachim Fritsch und Dieter Preißendörfer zuständig und für die authentischen Kulissen sorgte der Vergnügungsausschuss des Turnvereins gemeinsam mit der Theatergruppe.

Bericht aus dem Friedrichsfelder Wochenblatt von Nina Zegowitz (01/2019)

 

 

TRUBEL IM KREISKRANKENHAUS FRIEDRICHSFELD

Wo ist die Akte Feldmann ? Wie wirkt Viagra ? Gibt es Hypochonder und Künstler in der Klinik ? Was will die "Krankenkasse" vom Professor ? Warum liebt der Chefarzt "italienischen Akzent" ? Fragen über Fragen. Die Antworten bringt das neue Stück der Theatergruppe des TV 1892 Friedrichsfeld: "Wer kronk is, muss kerngsund soi !" sehr frei nach Uschi Schilling. Die Proben laufen auf vollen Touren. Seit Anfang Oktober wurde im Archivraum, auf dem TV-Sportgelände, zunächst erst mal der Text verinnerlich. Wenn es mal zu "stressig" war, half nur eines: "Erdnüsslin aus der Doos !"..... eine "Lieblingsspeise" der Theatergruppe, vor allem der männlichen Darsteller. Seit dem 1. Dezember sind die Kulissen gestellt (Herzlichen Dank nochmal an alle Helfer) und jetzt geht es an die Feinheiten. Schließlich will man dem Publikum bei der Premiere an der TV-Weihnachtsfeier am 22. Dezember wieder beste Unterhaltung bieten. Die eingeschworene Truppe um Viola Doll, Irmgard Kahle, Karin Lutz, Jutta Preißendörfer, Natascha Siesz, Peter Manges, Peter Großmann und Gerd Gohlke hat mit "Neuzugang" Marcel Jarmuty einen "tollen Fang" gemacht. Es macht allen Riesenspaß und bei den Proben geht´s hoch her. Souffleuse Erika Kappes hat sich bereits bestens auf die kleinen "Hängerchen" eingeschossen und führt die Laiendarsteller immer wieder auf den richtigen Weg. Man merkt allen die Vorfreude auf die Premiere an. Der Kartenvorverkauf für die öffentlichen Aufführungen beginnt am 15. Dezember 2018. Karten zu je 9,00 € sind bei Schreibwaren Rudolph, Hirtenbrunnenstr. 2, in Mannheim-Friedrichsfeld erhältlich. Termine für die öffentlichen Veranstaltungen : Freitag 11. Januar 2019 (20 Uhr), Samstag 12. Januar 2019 (19 Uhr) und Sonntag 13. Januar 2019 (17 Uhr).

Gego

 

THEATERFREUNDE DES TV 1892 aufgepasst

Nach dem großen Erfolg des letzten Stückes "Auf Amts-Wegen" von Heinz Jürgen Köhler, hat die Theatergruppe des TV 1892 Mannheim-Friedrichsfeld für die neue Spielzeit 2018/2019 wieder ein tolles Stück heraus gesucht. "Wer kronk is, muss kerngsund soi" von Uschi Schilling führt die Zuschauer direkt in das Untersuchungszimmer von Professor Dr. Kruber. Im Kreiskrankenhaus Friedrichsfeld ist schwer was los. Das muss man einfach Live erleben. Bei der ersten Leseprobe war allen klar : "Das wird wieder ein Kracher !" Neben dem altbewährten Team um Viola Doll, Irmgard Kahle, Karin Lutz, Jutta Preißendörfer, Natascha Siesz, Peter Großmann, Gerd Gohlke, Peter Manges und Souffleuse Erika Kappes, gibt Marcel Jarmuty sein Debüt auf der Bühne des TV. Marcel ist als aktueller Fastnachtsprinz der Schlabbdewwel und Tänzer bei den "Dewelboys" wohlbekannt und er freut sich sehr auf diese "neue Aufgabe". Premiere wird bei der TV-Weihnachtsfeier am 22. Dezember 2018 sein. Nach dem Seniorennachmittag am 6. Januar 2019 folgen die öffentlichen Auftritte am Freitag 11. Januar 2019 (20 Uhr), Samstag 12. Januar 2019 (19 Uhr) und Sonntag 13. Januar 2019 (17 Uhr). 

 

SPIELZEIT 2017/2018 - DIE THEATERGRUPPE DES TV 1892 SAGT DANKE !

Es ist nicht einfach aus den vielen Theaterstücken das passende Stück für unsere Theatergruppe zu finden. Da heißt es lesen, lesen, lesen ! Und dann blieb man an dem Stück "Auf Amts-Wegen" von Heinz-Jürgen Köhler hängen. Das passt genau auf unsere Laienschauspieler, war die einhellige Meinung ! Und der große Erfolg und die vielen positiven Aussagen, gaben uns recht. Bei den Proben hatten wir schon so viel Spaß, dass wir die Premiere zur TV Weihnachtsfeier kaum erwarten konnten. Was dann folgte war nur noch Balsam für die Schauspielerseele. Das fachkundige und auch kritische Publikum bei der Premiere überhäufte uns mit Lob, was uns alle sehr stolz machte und zusätzlich motivierte. Viola Doll in ihrer Glanzrolle als Elvira Emsig, Gerd Gohlke als Hausmeister,Hundefänger,Ortspolizist und Brandschutzmeister Willi Fuchs, Peter Manges als Bürgermeister Karl-Georg König , Karin Lutz als Bürgermeister-Gattin, Jutta Preißendörfer als Metzgersfrau Rita Hasenbalg, Irmgard Kahle als Taschenfabrikantin Berta Protzbach, Peter Großmann als Trinkbruder Paul Jägermeister, Rosiver Childnürg Aludnug , alias Natascha Siesz als Gundula Gründlich und nicht zu vergessen unsere Soufleuse Erika Kappes,  wir ALLE bedanken uns bei Euch....... dem Publikum, dass uns schon jahrelang die Treue hält. Danke !  --- Der besondere Hammer kam nach der letzten Vorstellung am Sonntag 14.01.2018. Die Übergabe des HONORIS - SONDERPREISES war eine Überraschung der ganz besonderen Art. Da hatte wirklich keiner damit gerechet und es hat uns sehr stolz gemacht ! Danke ! Danke Danke !

Gego

Foto "Auf Amts-Wegen" 2017/2018

"HONORIS-PREIS für die Theatergruppe"

 

Dritte öffentliche Aufführung der TV-Theatergruppe / Publikum ist begeistert / Preis zum Abschluss

IN DER BÜRGERMEISTER-AMTSSTUBE LÄUFT ALLES AUS DEM RUDER

Zum fünften Mal steht die Friedrichsfelder Theatergruppe diese Saison auf der Bühne. Vergangenen Sonntag haben sie die Saison mit ihrer dritten öffentlichen Aufführung abgeschlossen - und zwar sehr erfolgreich. Fast alle Abende waren ausverkauft, die Turnhalle des TV Friedrichsfeld 1892 ist immer bis auf einige wenige Plätze gefüllt. Das kommt natürlich auch bei der Theatergruppe gut an. So viele Menschen motivieren und bringen den Schauspielern noch mehr Freude an der ganzen Sache. Wie immer begrüßt Dirk Mehl die Zuschauer der öffentlichen Veranstaltungen und wünscht ein frohes neues Jahr, welches mit einem Theaterstück wie diesem auf jeden Fall lustig beginnen kann. Mit den Worten "Bühne frei" öffnet sich der grüne Vorhang und die Zuschauer bekommen das dreiteilige Lustspiel "Auf Amts-Wegen" frei nach Heinz-Jürgen Köhler zu sehen.

Tanzeinlage zum Arbeitsbeginn

Bereits die erste Szene sorgt beim Publikum für einige Lacher. Gekonnt spielt Viola Doll die Rolle der etwas naiven aber doch engagierten Sekretärin Elvira Emsig. Mit einer kleinen Tanzeinlage startet sie ihren Tag in der Amtsstube, in welcher sie sich um die Angelegenheiten des Bürgermeisters Karl-Georg König (Peter Manges) kümmert. Auch das hitzige Temperament von Karl-Georg kommt bei den Gästen sehr gut an. Zwischen den Szenen wird laut gelacht und geklatscht. Auch wenn sich die Probleme im Bürgermeisteramt anhäufen, versucht Elvira einen klaren Kopf zu behalten. Sie will sich selbst mit ihrem Mantra überzeugen, dass es doch immer noch "ein wunderschöner Tag" sei, wie sie des öfteren wiederholt. Auch wenn der Amtsgehilfe und Allrounder Willi Fuchs (Gerd Gohlke) nach einer alkoholreichen Nacht alles durcheinanderzubringen scheint, versucht sie einen klaren Kopf zu bewahren. Da kommt ihr auch noch die Metzgersfrau Rita Hasenbalg (Jutta Preißendörfer) in die Quere: Ihre heiß geliebte Premiumwurst wurde gestohlen. Noch etwas, worum sich die Sekretärin kümmern muss. Während Willi nun versucht, mit Hilfe seines Trinkbruders Paul Jägermeister (Peter Großmann) den vergangenen Abend Revue passieren zu lassen, kommt noch eine Sache dazwischen. Die Frau Bürgermeister (Karin Lutz) stürmt aufgeregt ins Rathaus. Nun hat es doch die Taschenfabrikantin Berta Protzbach (Irmgard Kahle) gewagt, ihren Hut zu duplizieren. Als dann noch die vermeintliche Revisorin Gundula Gründlich (Natascha Siesz) die Amtsstube inspizieren will, läuft alles aus dem Ruder.

Missverständnisse aufgelöst

Mit viel Lokalkolorit schafft es die Theatergruppe aber, dass es im Endeffekt für alle ein Happy End gibt und sich alle Missverständnisse auflösen. Das Publikum ist begeistert. Die Meinung von Katrin Binder scheint die allgemeine Stimmung widerzuspiegeln: "Das war wirklich wieder ein fantastisches Stück, sehr lustig". Mit der Unterstützung von Souffleuse Erika Kappes und den Helfern des Vergnügungsausschusses Dieter Preißendörfer und Joachim Fritsch hat die Gruppe wieder ein grandioses Stück auf die Beine gestellt. Zur Überraschung aller kommen am letzten Theaterabend zwei Vertreter des HONORIS-BÜRGERPREISES Friedrichsfeld auf die Bühne - Stefan Zyprian und Rüdiger Wolf. Gemeinsam verleihen sie der Theatergruppe den Honoris-Sonderpreis für das Jahr 2017. Im Namen aller bedankt sich Karin Lutz herzlich. "Ich bin wirklich sehr gerührt." Die Überraschung steht den Schauspielern ins Gesicht geschrieben. Damit hat nun wohl keiner von ihnen gerechnet.

Bericht aus dem Mannheimer Morgen von Nina Zegowitz

 

 

 

TV-Theatergruppe stellt neues Stück vor

 

"Auf Amts-Wegen" aus der Feder von Heinz-Jürgen Köhler, heißt das neue Stück der Theatergruppe des Turnvereins 1892 Friedrichsfeld. Am Montag (07.08.2017) traf man sich zur 1. Leseprobe und hier ging es schon hoch her. Die Theaterfreunde erwartet ein turbulentes Stück, dass die Lachmuskeln wieder sehr in Anspruch nehmen wird. Hier eine kurze Inhaltsangabe: Im kleinen Städtchen Friedrichsfeld schaltet und waltet der Bürgermeister Karl-Georg König (Peter Manges) wie in seinem eigenen Königreich. Um das kostspielige Leben seiner Ehefrau Helene (Karin Lutz) finanzieren zu können, wurden kurzerhand die Gehälter für den Ortsbrandmeister, den Hundefänger und den Ortspolizisten "einbehalten". All diese Aufgaben hat der dienstbeflissene Amtshilfe Willi Fuchs (Gerd Gohlke) übernommen und so kann der Bürgermeister für seine Gemahlin die frei gewordenen Mittel großzügig in Kleider, Hüte und teuren Schmuck investieren. Schließlich repräsentiert die Frau Bürgermeister ja auch das Rathaus. Die Sekretärin im Rathaus, Elvira Emsig (Viola Doll), hat zwar Wind von alledem bekommen, aber was solls, sie sei eh bald weg um eine Tanzschule zu eröffnen. Eines Tages droht der ganze Schwindel aufzufliegen, als Frau Revisor Gundula Gründlich (Natascha Siesz) im Rathaus auftaucht, es sei denn, der Bürgermeister kann die einbehaltenen Löhne schnell wieder auftreiben. Als dann der Amtsgehilfe Willi Fuchs in einer durchzechten Nacht den ganzen Ort auf den Kopf stellt, sich aber am nächsten Tag an nichts mehr erinnern kann und auch noch sein Trinkbruder Paul Jägermeister (Peter Großmann) die Taschenfabrikantin Protzbach (Irmgard Kahle) verhaftet und in den Kohlekeller sperrt und bei der Metzgerei Hasenbalg (Jutta Preißendörfer) die "Premiumwurst" geklaut wurde, scheint das Unheil kaum noch abwendbar zu sein. Doch zum Glück nimmt dieses Spektakel, nach vielen Irrungen und Wirrungen doch noch eine unerwartete Wendung.

Das altbewährte Darstellerteam wird durch Souffleuse Erika Kappes komplettiert. Premiere ist bei der Weihnachtsfeier des Turnvereins am 16.12.2017. Die weiteren Auftritte sind am 06.01.2018 (Seniorennachmittag) und die öffentlichen Aufführungen finden am Freitag, 12.01.2018 (20 Uhr), Samstag 13.01.2018 (19 Uhr) und Sonntag 14.01.2018 (17 Uhr) statt.

/Gego

 

AUTOR HEINZ-JÜRGEN KÖHLER von der Silstedter Theatergruppe schrieb uns am 09.12.2017 folgendes:

Liebe Mitglieder der Theatergruppe des Turnvereins 1892 Friedrichsfeld,

wie ich im Internet lesen konnte, feiert Ihr Verein am 16.12.2017 mit dem Stück "Auf Amts-Wegen" Premiere. Es freut mich sehr, dass meine kleine Komödie den Weg auf Eure Bühne gefunden hat. Ich habe dieses Stück vor einigen Jahren für unseren Theaterverein geschrieben und wir haben es mit viel Erfolg mehrere male aufgeführt. Seither haben sich auch andere Theatergruppen an diese kleine verrückte Komödie gewagt. Deshalb freut es mich um so mehr, dass sie auch den Weg nach Friedrichsfeld gefunden hat. Ich hoffe, ihr hattet schon bei den Proben genau so viel Spaß wie wir. Ich wünsche Euch für Eure Premiere am 16.12., viel Erfolg und für alle Vorstellungen ein volles Haus mit tollem Publikum.

Toi, Toi, Toi ... !!!!!

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Jürgen Köhler