Honoris-Bürgerpreis für Karin Skudlarek sowie Karin und Rolf Lutz

Sonntag, Oktober 27, 2019
Bereits zum zehnten Mal wurde der Honoris-Bürgerpreis vom Honoris-Team verliehen, mit dem Menschen Danke gesagt werden soll, die sich in besonderem Maße um Friedrichsfeld verdient gemacht haben.

In diesem Jahr heißen die Preisträger Karin Skludlarek sowie Karin und Rolf Lutz. Verliehen wird der Preis alljährlich im Rahmen einer kleinen Sonntagsmatinee mit Musik. Die steuerte in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal Elena Loretta bei. Ganz im Sinne der Preisverleihung auch ehrenamtlich, wie Stefan Zyprian bemerkte.

Mathias Baier oblag es, zwei Menschen zu ehren, die man eigentlich nicht mehr vorstellen müsste - Karin und Rolf Lutz. Sie sind mit dem Turnverein so eng verbunden wie der Wasserturm mit Mannheim. „Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau“, so Mathias Baier. So unterstützt Karin Lutz nicht nur Ehemann Rolf sondern packt auch selbst mit an. Seit 1981 beispielsweise organisiert sie den Seniorennachmittag des Turnvereins, kümmert sich um den Küchenbetrieb an der Kerwe und ist immer da, wo man sie braucht. Daneben ist sie seit Jahrzehnten in der Theatergruppe des TVF aktiv und auch seit einigen Jahren zusammen mit Dieter Baier als „Nachbarsleit“ in der Fasnacht aktiv. Rolf Lutz ist seit 65 Jahren Mitglied im Turnverein und hat hier schon zahlreiche Ehrenämter begleitet. Er bringt es so auf geschlagene 29 Jahre im Vorstand des TVF, aktuell als dessen 3. Vorstand. Für sein besonderes Engagement wurde er mit der silbernen Ehrennadel des Badischen Sportbundes geehrt und ist seit 2014 Ehrenmitglied „seines“ Turnvereins. Jetzt bekam der zusammen mit Ehefrau Karin den Honoris-Bürgerpreis. Er habe das alles immer sehr gerne gemacht und werde auch weiterhin tun, solange es ihm möglich ist. Das Ehrenamt habe eine große Bedeutung, so Karin Lutz. Man bekomme nicht immer Lob sondern oft auch Kritik. Dennoch mache es Spaß sich zu engagieren, sagte sich vor allem auch an die Jugend gerichtet. „Friedrichsfeld dankt es euch“, so Karin Lutz.

Dem pflichtete Sarah Erny in ihren Schlussworten bei. Ehrenamt bedeute unter anderem viel Arbeit, viel Schweiß, manchmal auch Ärger und Tränen, oft kein Dank aber viel Freude, Erfolg und auch neue Freundschaften. Sie lobte die Veranstaltung in der alle über das Ehrenamt verbunden seien und freue sich, neues Mitglied des Honoris-Teams zu sein. Passend zum Anlass sang Elena Loretta dann noch „Unser Tag“. Ein gelungener Abschluss einer ebenso gelungenen Verleihung.

Marion Schatz