Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer

Sonntag, November 10, 2019
Was wäre ein Verein ohne seine ehrenamtlichen Helfer. Die bei Veranstaltungen helfen, Kuchen backen, Freizeiten betreuen, Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen und eben immer da sind, wenn man sie braucht. Das weiß man auch beim Turnverein zu schätzen und lädt daher alljährlich zum Helferessen ein, um sich in diesem Rahmen bei allen Helfern, egal in welcher Form, für ihr Engagement zum Wohle des Vereins zu bedanken.

Bereits seit 2012 gibt es diese Veranstaltung, sie fand also zum achten Mal statt. Meist war sie am Samstagabend. Nun hatte man erstmals am Sonntagvormittag in die Turnhalle eingeladen und freute sich über die überaus große Resonanz. 1. Vorsitzender Dirk Kappes konnte, zusammen mit seinem Stellvertreter Dirk Mehl, über 100 Personen in der Vereinsturnhalle begrüßen. Darunter auch die Ehrenmitglieder Sylvia Mehl, Inge Vetter, Günter Heil und Rolf Lutz sowie den Vorsitzenden der IGF Reinhard Schatz. Er beglückwünschte Karin und Rolf Lutz, die vor wenigen Tagen für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Honoris-Bürgerpreis ausgezeichnet wurden. Es sei ein Bedürfnis sich bei dieser Gelegenheit bei all den Menschen zu bedanken, die sich ehrenamtlich für den Verein einsetzen, egal ob mit einem bestimmten Amt oder ohne. Das bedeute viele Stunden Mühe, manchmal Ärger aber auch viel Freude. Zum Essen gab es frischen Fleischkäse mit Salaten. Dazu hatte Turnvereinswirtin Dragana noch frische Spiegeleier gebraten und eine leckere Pilzsoße zubereitet. Am Nachmittag lockte dann auch noch das von Karin Lutz organisierte Kuchenbüffet. Bei Dragana Blazanovic bedankte sich Dirk Kappes ausdrücklich dafür, dass sie in einer schwierigen Situation die Vereinsgaststätte übernommen hat und sie mit viel Engagement auch weiterhin führt.

Neben dem Essen gabt es noch ein kleines aber feines Programm und Ehrungen. So bekamen Gisela Erny und Marcus Seitz die Silberne und Dirk Hindenberger die Goldene Ehrennadel des Badischen Handballverbandes verliehen. Gisela Erny, die wie auch die beiden anderen Geehrten, sichtlich überrascht war, ist seit 1990 SuperMini- und Minitrainerin beim Turnverein. Sie hat in diesen 29 Jahren zahlreiche Handballerinnen und Handballer an den Handballsport herangeführt, darunter auch Uwe Gensheimer. Außerdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendfreizeiten begleitet. Marcus Seitz ist seit 2008 aktiver Spieler der 1. Herrenmannschaft, hat nach seiner aktiven Zeit die Betreuung der AH-Mannschaft übernommen und die 3. Herrenmannschaft ins Leben gerufen. Außerdem war er als Jugendleiter und in der Handballabteilungsleitung tätig. Seit dieser Saison ist er Jugendtrainer und zudem seit drei Jahren neutraler Zeitnehmer in der Handball-Bundesliga. Dirk Hindenberger ist dem Handballsport seit seiner Jugend verbunden. Früher als aktiver Spieler, von 2002 bis 2013 als Handballabteilungsleiter. In seiner Amtszeit hat die 1. Herrenmannschaft den Aufstieg in die Badenliga geschafft. Danach warf er erfolgreicher Jugendtrainer und betreut seit 2017 die 1. Herrenmannschaft in der Badenliga. Dass er zusammen mit weiteren Handballern alljährlich für das Programm bei der Weiberfasnacht sorgt ist zwar kein Ehrungskriterium, war aber anschließend in dem kleinen Filmbeitrag „ABBA the Show“ zu sehen. Hier hatten auch die anwesenden Herren einmal die Gelegenheit zu sehen, was den Damen bei der Weiberfasnacht für ein tolles Programm geboten wird. Viel Applaus gab es für diesen gelungenen Beitrag ebenso wie später für Pantomime Jörn, der es unter anderem verstand gleich mehrere Personen gleichzeitig darzustellen.

Ein besonderer Dank ging noch an Nadine Seitz, Sarah Salmen und Thorsten Eichhorn, die durch ihr umsichtiges Verhalten bei einem medizinischen Notfall in der 3. Mannschaft Kalle Spies möglicherweise sogar das Leben gerettet haben. Er war auch selbst anwesend, erfreut sich heute wieder bester Gesundheit und bedankte sich bei seinen Helfern. Mit der schon obligatorischen Verlosung, bei der nahezu alle Anwesenden einen Preis erhielten, ging das diesjährige Helferessen dann zu Ende.

Marion Schatz