Theatergruppe

Die Theatergruppe des TV stellt sich vor

Wir über uns!

Einiges zur Historie: Früher haben die oft sehr aufwändig inszenierten Theaterstücke immer wieder die Weihnachtsfeiern bereichert, später dann auch die Seniorennachmittage. Wegen der großen Nachfrage wurden dann vor mehr als 10 Jahren die öffentlichen Theaterabende eingeführt, welche sich sehr großer Beliebtheit erfreuen und oft schon recht früh ausverkauft sind. Die Vorbereitungen zum neuen Stück beginnen meist schon kurz nachdem diese Theaterabende vorüber sind getreu dem Motto „nach dem Stück ist vor dem Stück“. Denn schließlich ist es gar nicht so einfach zum einen alle Spieler unter einen Hut zu bringen, die Gruppe umfasst schließlich mindestens 10 Laienschauspieler, meist sogar mehr, und zum anderen ein Stück auszuwählen, welches dann auch beim Publikum gut ankommt. Wobei die Akteure mit letzterem in den letzten Jahren eigentlich nie Probleme hatten, oder?

Übrigens, die Theatergruppe ist keine eingeschworene Gemeinschaft, neue Mitspieler sind immer gerne willkommen. Vor allem was die jüngeren Rollen angeht besteht schon ein Bedarf. Wer also Lust hat mitzumachen, der kann ja einfach mit einem der Mitspieler Kontakt aufnehmen, alles weitere wird sich dann sicher finden.

/m.s.

 

THEATERFREUNDE  AUFGEPASST

TV-Theatergruppe stellt neues Stück vor

Die Theatergruppe des TV-1892 Friedrichsfeld probt bereits seit Anfang Oktober für das neue Stück "Tante Tillys Testament". Der Dreiakter stammt aus der Feder von Jupp Holstein. Dieses Mal werden die Zuschauer ins Pfarrhaus der Gemeinde Friedrichsfeld versetzt. Der Pfarrer (Gerd Gohlke) träumt von einer neuen Kirchenglocke, seine drei Untermieterinnen Adelheid (Jeanette Kappes), Bianca (Viola Doll) und Cleopatra (Jutta Preißendörfer) bringen Leben ins Pfarrhaus. Dazu sorgt der von Dorothee (Irmgard Kahle) "aufgelesene" Onkel Carlo (Peter Manges) für Wirbel (er ist vielleicht gar nicht so verrückt wie er tut...oder doch ?). Ein Erfinder (Peter Großmann) schaut immer mal im Pfarrhaus vorbei, um seine neuesten Erfindungen vorzustellen und da ist ja schließlich auch noch die Haushälterin Amalie (Karin Lutz), die überall ihre Finger im Spiel hat. Souffleuse Erika Kappes komplettiert das Team. Das Publikum darf sich wieder auf zwei heitere und vergnügliche Stunden freuen. Premiere ist bei der Weihnachtsfeier des Turnvereins am 17. Dezember 2016. Im Jubiläumsjahr 2017 (125 Jahre TV 1892 Friedrichsfeld) wird das Stück noch vier weitere Male aufgeführt und zwar am 06. Januar beim Seniorennachmittag und an den Theaterabenden am Samstag, 7. Januar (19 Uhr), Sonntag, 8. Januar (17 Uhr) und nochmal am Samstag, 14. Januar (19 Uhr). Der Kartenvorverkauf für die drei Theaterabende beginnt am 10. Dezember 2016. Karten für alle Plätze sind bei Schreibwaren Rudolph, Hirtenbrunnenstr. 2, in Friedrichsfeld, erhältlich.

/Gego

 

 

 

Unsere letzten Theaterstücke

  2015/2016 - "Scheidung auf dem Bauernhof" von Erich Koch

  2014/2015 - "Verrückt wie Oma" von Erich Koch

  2013/2914 - "Suppenhenne sucht Traummann" von Erich Koch

  2012/2013 - "Die Gewaltkur" von Erich Koch

  2011/2012 - "Die Bürgermeisterwahl" von Erich Koch

  2010/2011 - "Alles nur Theater" von Erich Koch

  2009/2010 - "Alberto, der Rammler" von Siegfried Burger

  2008/2009 - "Dreistes Stück im Greisenglück" von Bernd Gombold

  2007/2008 - "Die Goldhochzeit" von A. und E. Döhmen

  2006/2007 - "Ach Du fröhliche" von Bernd Gombold

 

"Scheidung auf dem Bauernhof"

Theatergruppe des Turnvereins begeistert mit neuem Stück

 

Insgesamt fünf Mal hat die Theatergruppe des Turnvereins den Dreiakter "Scheidung auf dem Bauernhof", sehr frei nach Erich Koch, aufgeführt. Rund drei Monate haben sich die insgesamt neun Darsteller intensiv darauf vorbereitet. Regie führte in diesem Jahr Peter Manges, für die immer sehr aufwendige Bühnendekoration und die Kostüme war Irmgard Kahle verantwortlich, die Bühnentechnik übernahmen Dieter Preißendörfer und Joachim Fritsch und für die Kulissen zeichnete sich der Vergnügungsausschuss verantwortlich. Als Souffleuse gab Erika Kappes den Darstellern Sicherheit. Bereits bei der Premiere an der Weihnachtsfeier war das Publikum retlos begeistert von den teils dubiosen Vorgängen auf dem Hof der Familie Freudenspender. Auch der Autor des Stücks, Erich Koch, war extra nach Friedrichsfeld gekommen, um sich die Premiere anzuschauen. Er war am Ende voll des Lobes, sein Stück sei perfekt umgesetzt und er habe, obwohl er es ja kennt, viel Lachen müssen. Das ist ja auch die Intension der Laiendarsteller, den Zuschauern rund zwei Stunden Freude zu bereiten, was ihnen auch in diesem Jahr bestens beim Seniorennachmittag und den insgesamt drei öffentlichen Aufführungen gelungen ist. Und für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kleiner Abriss des Stücks. Es spielt auf dem Hof von Heiner Freudenspender (Peter Manges), dessen etwas exzentrische Frau Sofia (Karin Lutz) ihn verlassen hat und ihm nun bei der Scheidung auch noch das letzte Hemd ausziehen will. Da kommen ihm sein etwas langsam denkender Knecht Lupo (Gerd Gohlke) und das arbeitsscheue Landsteicherpäarchen Xaver (Peter Großmann) und Nora (Viola Doll) gerade recht. Mit ihnen heckt er einen Plan aus, wie er seine zukünftige Exfrau möglichst billig los werden kann. Und so bekommt der Knecht den "Benz" und den Hof verkauft er den beiden Landstreichern für fünf Euro. Xaver und Nora genießen nun ihr Leben als "Gutsbesitzer", Nora lädt zudem ihre genauso dämlichen Schwestern Mia Vorderbrust (Irmgard Kahle) und Else Männertreu (Jutta Preißendörfer) auf ihren Hof ein. Alle zusammen feiern nun ein Fest nach dem anderen. Else versucht sich dabei an Lupo heran zu machen, da sie ein Auge auf ihn geworfen hat. Mia hingegen träumt von einem französischen Liebhaber. Da kommt ihr Jean-Pierre (Gerd Gohlke in einer Doppelrolle) gerade recht. Doch der ist der neue Lover von Sofia, der aber nur auf ihren vermeintlichen Reichtum aus ist. Ja und dann ist da ja auch noch die ziemlich einfältige Magd Hanna (Jeanette Kappes), die sich ziemlich gut mit Heiner versteht. Eigentlich ist sie gar keine Magd sondern Reporterin und will praktisch inkognito wissen, wie das Landleben wirklich ist. Da ist sie bei Heiner Freudenspender genau richtig, doch der flüchtet zu seinem Bruder nach Australien. Dafür taucht Professor Sisifos auf, der den Geisteszustand von Heiner überprüfen soll, ihm aber verdächtig ähnlich sieht. Ebenso wie ein wilder Schamane, der in dickem Pelz gehüllt viel "Hawongo" macht. Und da die Schwester von Xaver eine Notarin (Natascha Siesz) ist, gaukelt man Sofia vor, der Hof sei hoch verschuldet. Da ist es dann auch mit der Liebe von Jean-Pierre vorbei, der sich jetzt doch lieber Mia zuwendet. Xaver und Nora geben den Hof für ein "Heiliges Schwert" an den Schamanen, in dessen Kostüm sich natürlich Heiner verbirgt, zurück und machen sich auf den Jakobsweg. Hanna gesteht Heiner ihre Zuneigung und einzig Sofia geht am Ende leer aus. Die Zuschauer zeigten sich restlos begeistert, was sie mit viel Szenenapplaus und lang anhaltenden Schlussapplaus bei allen Vorstellungen bewiesen.

/m.s.

 

„Verrückt wie Oma“

Wer in diesem Jahr Karten für die insgesamt drei öffentlichen Vorstellungen der Theatergruppe des TV haben wollte, der musste schon recht früh aufstehen, denn bereits nachts um 1 Uhr standen die ersten Käufer bei Schreibwaren Rudolph an. Marcela Gensheimer bot zu Gunsten des Handball-Fördervereins den Wartenden Glühwein an, um so die Zeit etwas zu verkürzen. So war es auch nicht verwunderlich, dass vor allem die Samstagvorstellung recht schnell ausverkauft war. Doch auch die Karten für Freitag und Sonntag fanden bald ihre Abnehmer, so dass die Gruppe nun vor drei Mal nahezu ausverkauftem Haus ihren diesjährigen Drei-Akter frei nach Erich Koch „Verrückt wie Oma" präsentierte. Und das bereits im 20. Jahr, denn so lange gibt es schon die öffentlichen Theaterabende.

Nachdem nämlich bei den Weihnachtsfeiern und später auch beim Seniorennachmittag der Andrang immer größer wurde, weil jeder gerne das Theaterstück sehen wollte, entschloss man sich damals, das Stück auch öffentlich aufzuführen. Natürlich ohne zu wissen, ob man damit die Halle füllen könne. Doch bereits der erste öffentliche Theaterabend, an dem „Der Schneckenprofessor" auf dem Programm stand war so erfolgreich, dass man nach wenigen Jahren schon einen zweiten Abend anbot. Heute spielt die Gruppe wie bekannt ja an drei ausverkauften Abenden. Bereits bei der Weihnachtsfeier und auch beim Seniorennachmittag gab es viel Gelächter und Applaus für das diesjährige Stück, das sollte jetzt bei den Theaterabenden nicht anders sein, den "Verrückt wie Oma" war wieder ganz nach dem Geschmack des Publikums, welches von der Theatergruppe natürlich auch wieder mit viel Lokalkolorit gespickt wurde. Ein besonderes Lob gab es vom Autor Erich Koch selbst, der die Freitagsvorstellung besucht hatte und der Gruppe attestierte: „Saustark gespielt und hervorragend umgesetzt". Ein größeres Lob kann es wohl kaum geben.

Aber nun zum Stück selbst. Im Hause des Frührentners Clemens (Peter Manges) herrscht Aufregung. Zum einen möchte sein Sohn Ralf (Markus Rohr) gerne Gaby (Mira Strauß) heiraten. Das passt aber seinem Vater und vor allem seiner Mutter Antonia (Karin Lutz), die sich zu Besserem geboren fühlt, überhaupt nicht, da Gaby die Tochter des Müllsammlers Hugo (Gerd Gohlke) ist. Aber da ist noch Oma Marie (Jutta Preißendörfer) die mit ihrer Demenz alles durcheinander bringt und irgendwie ständig am Backen und Kochen ist. Um seine Eltern zu überlisten macht Ralf aus Gaby einen indischen Guru, da seine Mutter auf asiatische Heilmethoden steht. Nachbarin Katrin (Jeanette Kappes) wiederum, die auch gerne zusammen mit Clemens mal einen hebt, hat ein Auge auf Hugo geworfen. Doch zuerst muss sie als Ehefrau von
Ralf herhalten, denn zu allem Übel hat sich auch noch die reiche Erbtante Clementine aus England (Viola Doll) angesagt und die ist der Meinung, Ralf sei verheiratet, denn das war die Bedingung, dass sie ihn als ihren Alleinerben einsetzt. In ihrem Schlepptau hat sie den etwas trotteligen Butler Herakles (Peter Großmann). Ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse, denn Antonia will sich scheiden lassen, da sie Clemens dabei erwischt hat, wie er Katrin, die zudem ja auch noch schwanger sein soll, die letzten Anweisungen gibt. Oma Marie indes findet auf ihre alten Tage Gefallen an Herakles und will mit ihm nach Griechenland fliegen.
Tante Clementine findet das alles zu Recht ziemlich verrückt. Doch natürlich klärt sich am Ende alles auf. Ralf darf seine schwangere Gaby heiraten, Katrin bekommt ihren Hugo und auch Oma Marie wird mit Herakles glücklich. Zu guter Letzt versöhnen sich natürlich auch Clemens und Antonia.

Gut zwei Stunden lang hatten die Akteure ihre Gäste wieder einmal aufs Beste unterhalten. Die wiederum sparten nicht mit viel Szenenapplaus und natürlich am Ende mit einem nicht enden wollenden Schlussapplaus. Der galt allen Darstellern, besonders jedoch der „Dienstältesten" Akteurin auf der Bühne Karin Lutz, die mit kleinen Unterbrechungen schon seit über 30 Jahren auf der TV-Bühne steht. Und was wären die Darsteller auf der Bühne ohne die fleißigen Menschen im Hintergrund, auch die sollen einmal erwähnt werden. Regie hatte in diesem Jahr Peter Manges geführt, für die Textsicherheit sorgte Souffleuse Erika Kappes, für Bühnenbild und Kostüme war Irmgard Kahle zuständig, die Kulissen hatten Volker Heitz und Wilfried Traub aufgebaut und die Bühnenregie lag in den Händen von Joachim Fritsch und Dieter Preißendörfer.

/m.s.
 

„Suppenhenne sucht Traummann“

Lustiger Dreiakter kam beim Publikum bestens an

Unter diesem Titel gab dieses Jahr die Theatergruppe des Turnvereins einen Schwank in drei Akten, frei nach Erich Koch, zum Besten. Bei der Premiere an der Weihnachtsfeier des Turnvereins war der freudig beeindruckte Autor selbst anwesend und war sichtlich angetan von der Leistung der Theatergruppe. Noch weitere vier Aufführungen beim Seniorennachmittag und den drei öffentlichen Theaterabenden begeisterten die Besucher. Gerd Gohlke hat in diesem Jahr die Regie übernommen und hat die Schauspieler hervorragend in das Stück eingearbeitet. Unterstützt wurde die Truppe von der Souffleuse Erika Kappes, als Bühnenregie fungierten Dieter Preißendörfer und Willi Kappes. Für die Kulissen waren Joachim Fritsch und Volker Heitz zuständig. Doch nun zum Stück.

Karl Hase (Peter Manges) gibt bei der Ortszeitung eine Anzeige auf, um Heiratskandidaten für seine Töchter Jutta und Ingrid (Jeanette Kappes und Viola Doll) zu suchen, denn er will unbedingt Opa werden.  Außerdem sucht er als Prämiengockel auch eine Frau für sich, die ihm den Lebensabend versüßen soll. Er tut alles dafür, dass ihm seine Manneskraft erhalten bleibt,  indem er Brennesel- und Kuhmistbäder nimmt. Da erscheint Else Liebtoll (Karin Lutz) mit ihrem Söhnchen Theo (Thorsten Erny) im Hause Hase. Erstens ist sie selbst scharf auf den alten Hasen, desweiteren will sie eine Frau für Theo aussuchen. Mimi (Jutta Preißendörfer), Freundin der beiden „Suppenhühner“, will Jutta und Ingrid bei der Kandidatenschau unterstützen und verliebt sich prompt in den schönen Theo, der  die beidhändige Streichelmassage aus dem Kamasutra beherrscht. Horatio Trödel (Peter Großmann), einer der Heiratskandidaten, betritt die Szene und trifft auf  Gundula Langdarm (Irmgard Kahle), die sich unbedingt  den Prämiengockel angeln will. Währenddessen haben sich die beiden Töchter so verunstaltet, dass sie jeden heiratswilligen Bewerber abschrecken wollen, unwissend, dass gleich Rex genannt sexy Rexy (Markus Rohr) auf der Bühne erscheint und diese auch, verschreckt, fluchtartig wieder verlässt. Im zweiten Akt gesteht Horatio Gundula seine Vorliebe für barocke Formen in solchem Übermaß, was zur Folge hat, dass die resolute Gundula ihn erst einmal ordentlich verdrischt. Aber das tut der Liebe Horatios keinen Abbruch, so dass sie einen Akt später als verliebtes Paar von dannen ziehen. Karl Hase zieht sich mit Else in den Stall zurück, um bei einem Mistbad die innere Hitze zur Wallung kommen zu lassen. Jutta, die besonders scharf auf sexy Rexy ist, will diesem eine Lektion erteilen und erwartet ihn, da er vorher sein Handy vergessen hatte, in einem Sexy Outfit. Rex geblendet von dem äußeren Schein würde fast alles tun um Jutta zu erobern. Da erscheint Ingrid mit einem gerade gefunden Findelkind und verkleidet als Mann auf der Szene. Rex erneut geschockt entflieht. Inzwischen können gerade noch Karl und Else aus ihrem Mistbad gerettet werden und man ruft den Notarzt, um Beistand zu leisten. Dieser Notarzt entpuppt sich als der Zwillingsbruder von Rex. Ingrid verliebt sich sofort in ihn. Ted will bei seinem Bruder ein gutes Wort für Jutta einlegen. Wie es sich bei einem guten Schwank gehört,  haben sich mal wieder alle gekriegt. Nur ob Karl mit seiner Else auf Dauer so glücklich werden wird, bleibt am Ende die große Frage. Die Zuschauer jedenfalls zeigten sich bei allen Aufführungen restlos begeistert, was sie mit lang anhaltendem Applaus bekundeten. /m.s.

Bilder vom Theaterstück finden Sie hier.

 

„Die Gewaltkur“ begeisterte das Publikum bei den Theaterabenden

Theatergruppe des TV 8192 freute sich über so viele Zuschauer wie noch nie

Drei Mal ein nahezu ausverkauftes Haus, eine mehr als gelungene Premiere und ein begeistertes Publikum beim Seniorennachmittag, die Bilanz der Theatergruppe des Turnvereins kann sich in diesem Jahr sehen lassen. Mit dem Schwank in drei Akten, frei nach Erich Koch „Die Gewaltkur“, hatte man aber auch wieder einmal einen absoluten Glücksgriff bei der Stückauswahl getan. Die einzelnen Rollen waren den Darstellern fast wie auf den Leib geschrieben und bis in die kleineste Rolle optimal besetzt. Klar, dass es da bei den Aufführungen nicht nur viel Szenenapplaus sondern auch einen nicht enden wollenden Schlussapplaus gab. Und die Entscheidung in dieser Saison erstmals einen weiteren, also dritten Theaterabend anzubieten, erwies sich als richtig, denn nur am Freitagabend gab es noch einige freie Plätze, alle anderen Veranstaltungen waren gänzlich ausverkauft. Schon längst kommen die Zuschauer nämlich nicht nur aus Friedrichsfeld sondern auch aus der näheren Umgebung, was natürlich für den guten Namen der Theatergruppe spricht. Ausdrücklich bittet die Theatergruppe daher auch die Vereinsmitglieder um Verständnis dafür, dass so die Turnhalle noch eine weitere Woche nur eingeschränkt für den Turnbetrieb nutzbar war. Ab jetzt läuft alles wieder normal. Für alle, die das Stück dennoch nicht sehen konnten hier ein kurzer Abriss. Im Hause der Familie von Dr. Orpheus Lebermann (Peter Manges) geht es drunter und drüber. Opa Emil (Peter Großmann), ein einsamer Wolf, der auf Freiersfüßen wandelt, möchte zudem aus seinem Enkel Peter (Markus Rohr) einen richtigen Mann  machen und gibt dazu eine Kontaktanzeige auf. Schwiegertochter Aurelia (Karin Lutz) meint nämlich, ihr „Peterle“ immer noch bemuttern zu müssen und scheut auch nicht davor zurück, ihn morgens an- und am Abend auch wieder auszuziehen. Dazu taucht immer wieder Nachbarin Berta (Irmgard Kahle) auf, die sich doch so gerne untersuchen lassen möchte und am liebsten einen Arzt heiraten würde. Der steht ihr dann später auch in Gestalt von Orpheus‘ Freund Fritz (Gerd Gohlke) gegenüber. Der nämlich muss für ein paar Tage untertauchen, da er den Oldtimer seiner Frau Klara (Viola Doll), die mit Begeisterung seine ererbten Millionen unters Volk bringt, zu Schrott gefahren hat. Schließlich hat Fritz Orpheus auch aus der Patsche geholfen als ihn seine Frau mit Franzi (Mira Strauß)  im Hotel erwischt hat. Und dazu muss Fritz in verschiedene  Verkleidungen schlüpfen, damit ihn  niemand erkennt, sehr zur Erheiterung des Publikums. Zuerst als Arzt und Freund aus Studientagen und dann als Wahrsagerin, „die“ natürlich allen Beteiligten immer genau das Richtige voraussagt. Und ausgerechnet die bereits erwähnte Franzi meldet sich auf Opa’s Kontaktanzeige für Peter, der sich nun einer „Gewaltkur“ unterziehen muss. Denn als ihm Opa die Augen verbunden hat kommt zuerst Berta, die sich eigentlich für den „Herrn Doktor“ in Schale geworfen hat und danach mit Emma (Jutta Preißendörfer) eine weitere Nachbarin, die es eigentlich auf Opa abgesehen hat. Als dann endlich Franzi auftaucht findet er sofort Gefallen an ihr und erfährt nun in der Praxis, was er rein theoretisch in seinem Biologiestudium gelernt hat. Sehr zum Leidwesen seiner Mama, die aber irgendwann doch eingestehen muss, dass ihr „Peterle“ langsam erwachsen wird. Doch nicht nur aus den beiden wird ein Paar. Opa, dank der Vitaminpillen von Orpheus im zweiten Frühling, verschwindet mit der fülligen Emma aufs Zimmer und Fritz kauft seiner Frau einen neuen Oldtimer, denn es waren nicht zwei sondern sechs Millionen, die er geerbt hat. Die Darsteller hatten es am Ende geschafft, mit dem turbulenten Stück das Publikum gut zwei Stunden zu unterhalten. Regie hatte in diesem Jahr Jeanette Kappes geführt, als Souffleuse stand in bewährter Weise Erika Kappes zur Verfügung und die Bühnenregie hatten Dieter Preißendörfer, Joachim Fritsch und Volker Heitz inne. /m.s.

 

Meistens kommt es anders als man denkt

Laiengruppe des TV 1892 spielte vor ausverkauftem Haus

Wer sich Karten für das neue Stück der Laienschauspielgruppe des TV 1892 besorgen wollte, der musste dazu schon ganz schön früh aufstehen. Denn sowohl die Samstags- als auch die Sonntagsvorstellung waren in diesem Jahr in Rekordzeit ausverkauft. Zusammen mit der Weihnachtsfeier und dem Seniorennachmittag standen die Akteure so insgesamt vor knapp 800 Zuschauern auf der Bühne, und das im 85. Jahr des Bestehens der Theatergruppe. Dieses Mal hatte man das Stück „Die Bürgermeisterwahl“, ein Lustspiel in drei Akten von Erich Koch ausgewählt. Und um es vorweg zu nehmen, auch wenn das Stück zuweilen etwas „schlüpfrig“ war, wie mancher Besucher anmerkte, man hatte wieder einmal genau den Geschmack des Publikums getroffen. Eigens zum neuen Stück hatte sich die Truppe personell mit Mira Strauß und Marc Schleichert verstärkt. Einen Regisseur gab es dieses Mal nicht, man inszenierte das Stück in Gemeinschaftsarbeit. Und da der Großteil der Spieler ja jahrelange Erfahrung hat, war dies auch kein Problem. Für den reibungslosen Ablauf hinter der Bühne hatten Dieter Preißendörfer und Willi Kappes gesorgt, für die textliche Sicherheit war in bewährter Weise Souffleuse Erika Kappes zuständig.

Nach dem obligatorischen dritten Klingelton öffnete sich der Vorhang. Nicht unerwähnt sollte dabei bleiben, dass die Theaterstücke, auch in früheren Jahren, immer von großer Qualität waren. Daran knüpfte die aktuelle Gruppe nahtlos an. Wie bereits erwähnt hat sich die Theatergruppe in diesem Jahr noch einmal personell verstärkt, so dass nicht weniger als elf Akteure auf der Bühne stehen. Hier nur ein kleiner Einblick in die Geschehnisse bei der Familie von Bürgermeister Mooshammer (Gerd Gohlke), der seine eigentlich sicher geglaubte Wiederwahl plötzlich durch diverse „Gegenkandidaten“ in Frage gestellt sieht. Da ist zuerst einmal sein eigener Vater Otto senior (Peter Manges), mit dem er die Abende nach seinen Wahlkampfveranstaltungen immer bei Lollo (Viola Doll) in der „scharfen Maus“ verbringt und von Polizist Kurt (Peter Großmann) nach Hause gebracht wird . Da er die Pläne der Apothekerin Laura (Irmgard Kahle) zum Bau des neuen Kindergartens hintertreibt, stellt auch sie sich zur Wahl und hat natürlich gleich die Ehefrauen Emma (Jutta Preißendörfer) und Frieda (Karin Lutz) auf ihrer Seite, zumal sie den Damen auch noch Handys mit Vibrationsalarm schenkt. In all dieses familiäre Chaos platzt unerwartet Emmas Schwester Klara (Mira Strauß) mit ihrem schwulen Sohn Erich (Marc Schleichert) der sich bei Deutschland sucht den Superstar bewerben möchte. Und nicht zu vergessen Ottos Sohn Peter (Markus Rohr) und dessen Freundin Gabi (Jeanette Kappes), Tochter der Apothekerin. Sie hat heimlich das gemeinsame Kind geboren und jetzt kommt dabei auch noch heraus, dass ihre Mutter zwanzig Jahre Alimente von Otto kassiert hat, obwohl doch der Wirt der Turnhalle der Vater ist. Der freilich musste das Doppelte zahlen. So langsam entspannt sich die Lage aber auch wieder. Erich gewinnt bei Deutschland sucht den Superstar, Gabi und Peter dürfen heiraten und Otto senior und Apothekerin Laura verzichten auf die Kandidatur. Für Otto jedoch brechen harte Zeiten an, denn gegen die Kandidatur seiner Ehefrau auf den Bürgermeisterposten hat er am Ende dann doch keine Chance. Die Akteure bekamen nicht nur jede Menge verdienten Szenenapplaus sondern auch am Ende lang anhaltenden Beifall für das wieder einmal bestens dargebotene Theaterstück. /m.s.

 

Laienschauspieler des TV 1892 wachsen über sich hinaus

„Alles nur Theater“ begeisterte das Publikum

Einen absoluten Glücksgriff hatten die Laienschauspieler des TV 1892 in diesem Jahr mit der Wahl ihres neuen Stücks. Denn nicht nur das Stück selbst mit dem bezeichnenden Titel „Alles nur Theater“ war bestens ausgewählt, auch die Besetzung der insgesamt acht Rollen war absolut hervorragend. Bereits bei der „Premiere“ an der Vereinsweihnachtsfeier waren die Zuschauer begeistert. Das sollte sich beim Seniorennachmittag fortsetzen und in den beiden öffentlichen Theaterabenden seine glanzvolle Fortsetzung finden. Denn blieben in den letzten Jahren hier und da noch ein paar Stühle frei so waren jetzt beide öffentlichen Veranstaltungen restlos ausverkauft, so dass manche Besucher sogar mit Stehtischen vorliebnahmen, nur um sich das Theaterstück nicht entgehen zu lassen. Belohnt wurden sie mit einer Aufführung, die sicher lange Ihresgleichen suchen muss. Den Vergleich mit so renommierten Volksbühnen wie dem Komödienstadl, dem Ohnsorgtheater oder auch Peter Steiners Theaterstadl müssen die Friedrichfelder nicht scheuen. Nur dass anstatt Peter Steiner hier eben Peter Manges agiert. Als Hausherr, stellvertretender Bürgermeister und Kulturbeauftragter hat Alfons zu Beginn noch die Hosen an, ehe er sie dann im weiteren Verlauf des Stückes doch herunterlassen muss. Das ist jedoch nur eine von zahlreichen recht pikanten Szenen in dem Dreiakter frei nach Erich Koch, den die Theatergruppe allerdings noch mit viel Friedrichsfelder Lokalkolorit gespickt hat. Doch der Reihe nach. Im Hause herrscht dicke Luft. Alfons hat mal wieder mit seinen Gemeinderatskollegen eine „schwere“ Sitzung hinter sich. Dabei wurde beschlossen an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ mit einem Theaterstück an Kerwe teilzunehmen. Zur Rollenbesetzung von „Der Schöne und das Biest“ will sich Alfons mit seinen Gemeinderatskollegen treffen. Doch Ehefrau Agnes (Karin Lutz) wittert hier Unheil und die flippige Tochter Eva (Jeanette Kappes) würde gerne die Rolle des Biestes spielen. Die hat Alfons aber schon der attraktiven Kellnerin zugedacht, was er natürlich zu Hause so nicht erzählen kann. Die Hauptrolle freilich spielt er und führt auch Regie. Zusammen mit seinem Freund  Heinz  (Gerd Gohlke), der immer wieder ein schönes Gedicht auf den Lippen hat, schmiedet er einen Plan. Zudem  will er seine trottelige Schwägerin Hilde (Viola Doll) aus dem Haus haben und gibt dafür eine Anzeige im Ortsblättel auf.  Da kommt auch noch die mehr als geschwätzige Pfarrköchin (Irmgard Kahle) auf den Plan. Sie hat die Sache mit der Kellnerin spitz gekriegt und stiftet die Frauen an, den Herren die Suppe zu versalzen in dem sie sich verkleidet selbst alle um die Rolle bewerben. Inzwischen gab es auch ein erstes Zusammentreffen von Eva mit dem Gynäkologiestudenten, Gelegenheitskellner und Muttersöhnchen Hans (erstmals dabei Markus Rohr). Der sollte eigentlich nur Alfons’ Hut und Geldtasche vorbeibringen, doch Eva findet Gefallen an dem jungen Mann, den sie sich gerne ein wenig zurechtbiegen möchte. Dann kommt auch noch Altwarenhändler Franz, der sich auf die Anzeige hin für Hilde interessiert, Alfons jedoch davon ausgeht, er meine die Kuh Hilde, die er ebenfalls loswerden möchte. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Die vermeintlichen Einbrecher, die  Heinz auf frischer Tat ertappt und beide in den Schrank einsperrt entpuppen sich als die Pfarrköchin und der Eisensammler (Peter Großmann). Ja und dann kommt der große verschleierte Auftritt der Damen, die sich um die Rolle bewerben. Dabei krallt sich jede ihren „Augenstern“ und auch die Hausherrin Agnes selbst wird plötzlich zur „Femme Fatale“ und bietet ihrem Alfons das doch so sehr vermisste „Ambiente“. Nach diesem Auftritt der Damen wird alles ganz anders. Alfons ist plötzlich lammfromm und serviert das Frühstück ans Bett, aus Hans wird dann doch noch ein recht flotter junger Mann und Hilde vollzieht die Wandlung von der unscheinbaren Raupe zum schönen Schmetterling. Alles in allem haben sich am Ende doch alle wieder lieb. Doch wo sind die Pfarrköchin und der Altwarenhändler? Ja, die wurden im Schrank vergessen und als Heinz sie herausholt, sind sie so eng miteinander verbunden, dass sie halt auch heiraten. Die Regie hatte in diesem Jahr Jutta Preißendörfer übernommen, souverän wie immer gab Souffleuse Erika Kappes den Akteuren Sicherheit und für die Bühnenregie waren Joachim Fritsch und Dieter Preißendörfer zuständig. Hatten die Zuschauer schon während der Aufführung nicht mit Szenenapplaus gespart, so wollte er am Schluss gar nicht mehr aufhören. Für die Akteure der allerbeste Beweis, dass sie den Besuchern wieder einmal mehrere schöne Abende beschert hatten. /m.s.

 

Erster Preis für „Alberto, den Rammler“

Theaterstück begeisterte wieder einmal die Besucher

Die Theatergruppe des TV 1892 hatte sich in diesem Jahr den Dreiakter von Siegfried Burger „Alberto, der Rammler“ ausgewählt. Dass diese Wahl durchaus richtig war zeigte sich bereits bei der Premiere an der Weihnachtsfeier. Jetzt wurde das Stück vom preisgekrönten Zuchthasen Alberto noch weitere drei Male aufgeführt. Beim Seniorennachmittag am Dreikönigstag mussten sogar noch Tische und Stühle angestellt werden, so groß war der Andrang. Und auch bei den beiden öffentlichen Aufführungen blieben am Ende kaum Plätze leer. Es hatte sich inzwischen wohl herumgesprochen, dass es auch dieses Mal wieder viel zu lachen gibt. Durch den Ausfall einiger „Stammspieler“ war die Gruppe in diesem Jahr auf sechs Darsteller geschrumpft, was aber der Qualität der Aufführung sicher keinen Abbruch tat. So war beispielsweise Peter Großmann in diesem Jahr in die Rolle des Regisseurs geschlüpft, hinter der Bühne assistierte ihm Irmgard Kahle. Sie war auch für die Ausstattung des Bühnenbildes zuständig. Das zeigte die Wohnstube von Albert (Peter Manges) und Erna (Karin Lutz) die sich beim Frühstück darüber streiten, wie der Abend verbracht werden soll. Erna möchte zum Frühlingsball des Turnvereins, Albert dagegen zur Prämierung seines Zuchtrammlers Alberto. Man kann sich nicht entscheiden und so geht jeder seinen eigenen Weg, das Unglück nimmt damit seinen Lauf. Für Tochter Susi (Jeanette Kappes) hat jetzt niemand mehr Zeit.  Bei ihren Hausaufgaben hilft ihr Landstreicher Schorsch (Gerd Gohlke in einer Glanzrolle), allerdings nur mit viel Alkohol im Blut. Der Abend wird für Erna und Albert schrecklich. Erna kommt sturzbetrunken und tangotanzend in Begleitung von Fritz (Reinhard Schatz) vom Ball und Albert wird, nicht weniger nüchtern, von Hilde (Jutta Preißendörfer) nach Hause gebracht. Die Verwirrung ist perfekt, denn am nächsten Morgen können sie sich an nichts mehr erinnern und sind total verkatert. Die „Folgen“ muss Tochter Susi im Kampfanzug und mit Gasmaske beseitigen. Landstreicher Schorsch hingegen nutzt die Situation für sich aus und tischt beiden wahre Räubermärchen auf, die  er nur gegen Zahlung von Schweigegeld nicht erzählen will. Fritz und Hilde weiht er in seinen Plan ein, die beiden spielen als Polizist und Krankenschwester mit und wollen Albert verhaften beziehungsweise Erna in die Anstalt einweisen. Doch natürlich klärt sich  der ganze Schwindel auf, in die Zwangsjacke kommt schließlich Schorsch und alle sind wieder lieb und vertragen sich. Klar, dass es schon während der Aufführung und natürlich am Ende viel Applaus für die wieder einmal bestens gelungene Vorführung gab. Für die Technik hinter der Bühne zeichnete Dieter Preißendörfer verantwortlich, souffliert hatte Erika Kappes. /m.s.

 

Viel Wirbel um die „Goldene Hochzeit“

Laientheatergruppe des TV begeistert mit neuem Stück

Bereits bei der Premiere an der Weihnachtsfeier gab es viel Applaus für das neue Stück der Theatergruppe des TV 1892 „Die Goldhochzeit“. Und auch jetzt, bei den öffentlichen Aufführungen und beim Seniorennachmittag sorgte der lustige Drei-Akter von A. und E. Döhmen für viel Heiterkeit beim Publikum. Alles dreht sich dabei um die goldene Hochzeit von Katharina und Josef Vogel. Den Auftakt des Stücks macht allerdings eine Rückblende zur Hochzeit. Da ziehen, begleitet vom Pfarrer (Peter Manges) das junge Ehepaar Vogel (Annette und Torsten Lutz) begleitet von Blumenkindern und Kerzenjunge (Annika und Julia Kappes, Emily Lutz, Jonas Doll) glücklich lächelnd in den Saal. Wie es nach 49 Jahren und 342 Tagen aussieht, das zeigen danach die Akteure auf der Bühne. Da sind zuerst einmal Katharina und Josef Vogel (Karin Lutz und Reinhard Schatz), die sich so gar nicht über das Fest zu ihrer goldenen Hochzeit einigen können. Da sind aber auch die etwas naive Tochter Grete (Viola Doll) und ihr überkorrekter Ehemann Herbert (Gerd Gohlke), der als Beamter absoluten Wert auf Pünktlichkeit legt. Alle erwarten den Besuch von Katharinas Freundin Biggi aus Sachsenhausen (Jutta Preißendörfer). Die stiftet dann auch allerhand Unruhe im Hause Vogel, schließlich kennt sie sich mit der Männerwelt bestens aus. Adele, die gute Freundin des Hauses (Irmgard Kahle) ist meist zur falschen Zeit am falschen Ort und bringt so sogar noch das Fest in Gefahr. Was ein Glück, dass es da noch Hilde mit ihrem Kiosk gibt (Marion Schatz), bei der man sich ausheulen oder auch mal einen guten Kaffee trinken kann. Hier füllt aber auch Herbert immer seine Lottoscheine aus, obwohl er noch nie etwas gewonnen hat. Sein ganzes Geld geht für die Fahrstunden drauf, die er beim inzwischen schon sehr lädierten Fahrlehrer Heinrich Bremse (Peter Großmann) nimmt. Und so nimmt das Elend seinen Lauf. Bei einem Unfall wird Herbert schwer verletzt, Biggi geht mit Adele, Hilde und Grete erst einmal einkaufen in die Stadt und zusammen mit Adele und Hilde auch noch zum Ball der einsamen Herzen und alle drei werden dort fündig. Das Geld von Katharinas Sparbuch, welches eigentlich für das Fest gedacht war,  hat Schwiegersohn Herbert längst in seinen Führerschein investiert und als alles verloren scheint, da hat Hilde doch noch eine gute Nachricht. Herbert hat nämlich im Lotto gewonnen – 2,4 Millionen Euro. Jetzt haben sich alle wieder lieb, das Fest kann wie geplant stattfinden und alle zusammen machen erst einmal Urlaub in der Südsee. Wie immer war das Stück mit viel Lokalkolorit gespickt, der lang anhaltende Applaus der Zuschauer bei allen Aufführungen war der verdiente Lohn für die Akteure. Unterstützt wurden sie von Souffleuse Erika Kappes, die Bühnenregie lag in den bewährten Händen von Dieter Preißendörfer und Willi Kappes und die Regie hatte in diesem Jahr Peter Manges in Zusammenarbeit mit Bernd Rudé. /m.s.